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#1 Wie ich zum Glauben kam! von Eve 27.09.2013 19:22

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Hey ihr alle,
jetzt möchte ich hier auch mal schreiben, wie ich zum Glauben kam! :)
Ich bin katholisch erzogen worden. Es gab aber kein Muss, in die Kirche zu gehen oder so...
Ich war Ministrantin, denn ich wollte Gott dienen!
Ich wusste immer, dass es einen Gott gibt, aber ich habe es nicht so richtig verstanden und habe auch nicht so viel nachgedacht.
Vor 3 Jahren ca. bin ich in die evangelische Freikirche gegangen und von da an wusste ich, hier bin ich zu Hause!!!!
Es gibt dort auch eine Jugendgruppe, wo wir uns wöchentlich treffen und Sonntags Gottesdienst gehen. Aber es ist kein Muss, alles freiwillig und wenn mans eben braucht.
Ich habe dort sehr gute Freunde und mir geht es dort auch besser. Dort habe ich auch meinen besten Freund kennengelernt!!
Aber natürlich habe ich manchmal Zweifel, aber nicht, dass es kein Gott gibt, sondern ob Gott jetzt wirklich bei mir ist? Oder ob ER einen wirklich nie verlässt?
Und dann tut es mir sehr gut, dass ich so einen guten Freund habe, der mir immer wieder Mut macht und mich daran erinnert, dass es einen Gott gibt, der immer für mich da ist und mir immer helfen wird und nie fortgehen wird. Er versteht mich am besten und kann mir helfen.
Jedenfalls bin ich sehr froh, dass ich den Weg in die evangelische Freikirche gefunden habe und es mir dort gut geht. Sie ist echt meine zweite Familie!! :)

GLG, Eve

#2 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Cita 30.09.2013 21:11

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Es freut mich für dich, dass du den Weg zu ihm gefunden hast und, dass es dir Kraft gibt. Mir gibt es auch sehr viel Kraft... Wie ich zu ihm gefunden habe, werde ich demnächst mal hier reinstellen...
Wobei ich auch oft noch viele Zweifel habe und da froh bin, dass ich Leute habe, mit denen ich darüber reden kann und die mir meine Fragen beantworten...
Solange wir an Gott glauben, wird er bei uns sein und uns nicht verlassen!

#3 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 04.10.2013 19:23

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Es freut mich, dass es dich freut :)
Und ich freu mich auch für dich, dass du zum Glauben gefunden hast!
Als ich das gelesen habe, da bin ich fast verrückt vor Freude geworden, hehe xD ;)
Klar, ich habe auch oft Zweifel, da kann ich dich verstehen, aber er ist immer da!
Auch wenn wir zweifeln, er ist da und wartet nur darauf, dass wir ihn wieder finden! :)
Bin sehr froh, dass du Menschen hast, mit denen du dann reden kannst und die dir deine Fragen beantworten, das ist sehr wichtig!

Lg, Eve

#4 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Cita 09.10.2013 14:48

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Ja, es ist sehr wichtig offen darüber reden zu können...
Ich habe in Anne und der WG eine Art ersatzfamilie gefunden und lerne Dinge kennen, die ich nie gelernt hatte... Liebe, Geborgenheit, angenommen werden, Fehler machen dürfen und trotzdem noch wertvoll zu sein...
Das ist echt toll...
Die sind mir alle viel näher, als meine herkömmliche Familie. Sie akzeptieren mich, wie ich bin, ich darf sein, wie ich bin.
Sie machen sich Gedaken um mich, was mir gefallen könnte. Das hatte meine Familie reichlich wenig interessiert, was ich überhaupt wollte...
Manchmal macht mir das alles Angst, weil ich ANgst habe, dass es wieder zerbricht...
Aber mittlerweile ist mir das Gute auch noch bewusst, wenn ich nur noch Schmerz und Einsamkeit fühle...
Ich habe mit mir und meinen Anteilen und meiner Therapeutin einen Vertrag geschlossen. Bis Ende des Jahres keinen Suizidversuch mehr zu machen... Manchmal frage ich mich nur noch, wie ich das schaffen soll, dass ich das nicht aushalte. Und dann denke ich wieder, dass es kein Problem ist, weil ich doch sowieso leben will...
Und so regelmäßige Gespräche hatte ich mit meiner Psychiaterin in den letzten vier Jahren nicht... und dann habe ich ja jetzt auch noch eine ambulante Therapeutin, die mich unterstützt...
Ich hoffe du bist inzwischen in dem Heim angekommen und fühlst dich dort auch wohl...?

#5 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 11.10.2013 20:13

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Hallo!
Anne ... :) Finde ich gerade schön, weil eine Freundin von mir auch Anne heißt und gläubig ist!
Da hast du grad einen sehr wertvollen und wichtigen Satz erwähnt: "Fehler machen dürfen und trotzdem noch wertvoll zu sein..." Das müsste ich mir auch immer wieder vorsagen!!
Ich verstehe deine Angst, die habe ich auch manchmal! Besonders wenn ich an meinen guten Freund denke, der nach wie vor in Deutschland studieren will. Wenn er mal nicht da ist, dann geht auch ein Teil von Familie und Freund weg und wir hatten auch schon unsere Schwierigkeiten und haben sie immer wieder mal. Aber momentan geht es gut! Jedenfalls hoffe ich sehr, dass er noch ne Weile da bleibt!
Der Vertrag ist eine sehr gute Idee!! Und ich hoffe und bete sehr dafür, dass du es schaffst, ihn einzuhalten und ich weiß, dass du das schaffen kannst!
Ja, ich fühle mich im Heim inzwischen sehr wohl, es fühlt sich wie ein zu Hause für mich an! Manchmal würde ich am liebsten auch dort bleiben, aber das geht leider nicht...
Und mit meiner Lieblingsbetreuerin fühle ich mich doppelt mal so gut! :)
Übrigens: in der Schule mache ich bei einem Schulmusical mit!!! :) ich freue mich schon darauf! :)

Lg, Eve

#6 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Cita 11.10.2013 21:22

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Hey <3
es freut mich so von dir zu lesen, dass es dir ganz gut geht, dass du endlich ein Zuhause gefunden hast... weißt du, du bist mir inzwischen echt sehr ans Herz gewachsen. Du bist wie eine kleine Schwester für mich geworden und dich hätte ich sofort bei mir aufgenommen, wenn die Situation es möglich gemacht hätte...
Es ist einfach schön deine Veränderungen zu beobachten... Und es gibt mir Hoffnungen...
Liebe Grüße

#7 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 11.10.2013 22:22

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<3 <3
Mensch, Cita, ich bekomme noch Freudentränen in den Augen!
Du bist mir auch sehr ans Herz gewachsen und ich möchte dich niemals verlieren!
Und du bist meine große Schwester :) :*
Ich wäre dir so unendlich dankbar gewesen, dass du mich gleich bei dir aufgenommen hättest! Aber die Situation ist eben kompliziert... Aber ich bin auch froh, jetzt endlich ein zu Hause gefunden zu haben :)
Es ist schön zu hören, dass es dir Hoffnungen macht! Ich hoffe, das kann ich auch weiterhin!

Herzliche Grüße

#8 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Cita 15.10.2013 11:33

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Eve,

weißt du, das du und Fortune die besten Beweise dafür seid, dass dieses Forum einen Sinn hat, dass wir hier Menschen helfen können? Und das macht mich einfach froh und gibt mir das Gefühl, dass es gut ist, dass es die richtige Entscheidung war dieses Forum zu gründen und dass sich unsere Stundenlange Arbeit, die wir hier rein gesteckt haben gelohnt haben. Und das ist ein tolles Feedback :-)
Und auch dass wir es geschafft haben einigen Leuten hier ein zuhause zu geben, eine Familie, wenn auch oft nur übers Internet wachsen zu lassen, das ist einfach immer wieder toll zu beobachten.
Wir haben gute und schlechte Zeiten miteinander durch. Jeder hat seine Leute hier gefunden, denen er vertraut und mit dem er reden kann und das ist einfach toll. Und ich bin Alpha so dankbar, dass sie damals gleich ja gesagt hat zu diesem Projekt, ich habe keine Ahnung, ob ich das alleine so geschafft habe. Und ich finde es einfach super, dass ich hier das erreicht habe, weshalb ich es ins Leben gerufen habe. Dass hier jeder sein darf. Dass man schreiben darf, was man möchte, in guten, wie in schlechten Zeiten, dass wir uns füreinander einsetzen und auch Sorgen. Das finde ich einfach so klasse... Und dass es Halt gibt, sowohl mir, als auch euch. Mir hat es schon mehrfach durch schwere Krisen geholfen und öfters vermutlich das Leben gerettet und ich freue mich eben immer, wenn ich höre oder merke, dass es euch ebenfalls wichtig geworden ist und eine Art zuhause und Zufluchtsort...

#9 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 18.10.2013 19:43

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Hallo,
wow, sowas ist echt schön zu hören! :) Vielen Dank!! <3 <3
So habe ich das wirklich noch nie bedacht...
Oh ja, es war eine sehr richtige Entscheidung, dass du und auch Alpha dieses Forum gegründet habt!
Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine lange harte Arbeit war, aber: Es hat sich echt gelohnt!!! :)
Ja, leider oft nur übers Internet, aber selbst das hilft schon, naja, mir jedenfalls!
Nur gemeinsam sind wir stark und überstehen die schlechten Zeiten! <3
Ja, dieses Forum gibt mir echt einen Halt und ist für mich wie ein zweites und drittes Zuhause ;) und ein Zufluchtsort, wo ich sein kann, wie ich bin und mich nicht verstellen muss!!!! <3 (Y)
LG, Eve

#10 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Cita 21.10.2013 19:11

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<3
Freut mich, dass es auch für dich ein Zuhause geworden ist, auch wenn es nur übers Internet ist. Trotzdem gibt es Halt...
Und mir ist aufgefallen, dass gerade jetzt ich mit den Leuten in der WG reden kann, mit ein paar Freunden reden kann und hier offen schreiben kann. Aber ich habe gar keine Lust oder Kraft mit meiner Familie darüber zu reden... Abgesehen davon, dass meine Schwester gar nicht darauf eingegangen ist, dass ein Freund von mir gestorben ist und die anderen es sowieso nicht wissen...
Mir hat dieses Forum und vor allem ihr hier, oft in schweren Zeiten geholfen... Ein paar habe ich schon persönlich gesehen, manche kenne ich nur übers Internet oder Briefe :-)
Aber es gibt Halt und auch, wenn vor allem du und Alpha so weit weg seid, seid ihr mir doch näher als meine richtige Familie und dafür bin ich euch echt dankbar...
Habe euch echt lieb! <3

#11 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 24.10.2013 20:10

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Es erwärmt immer wieder mein Herz, wie du so schreibst!
Du findest einfach die richtigen Worte!
Keine Ahnung, woran das heute liegt, ich muss einfach drauflosweinen, wenn ich deinen letzten bzw. vorletzten Satz lese!!!!
Es tut so gut, sowas zu hören und ich bin dir echt dankbar dafür!!
Es freut mich, dass wir dir so nahe sind, obwohl wir doch so weit entfernt sind! Aber mir geht es eig. genauso! :)
Ich bin sehr froh, dass du Freunde und die in der WG hast, mit denen du reden kannst und auch hier im Forum!
Hmmm, wenn du nicht mit deinen Eltern reden willst, dann kann ich das verstehen! Du musst das auch nicht, aber bo... wenn du ihnen so langsam und immer wieder versuchst, ihnen davon zu erzählen, vlt. versehen sie es ja irgendwann?? Du könntest ihnen auch einen Brief schreiben? Aber wenn du das nicht willst, dann lass es lieber!
Mein Vater ist auch nicht gläubig, aber bin froh, dass es meine Mutter ist!!!!

#12 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Alphawölfin 24.10.2013 22:23

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Ich stimme Eve zu,es tut so gut deine Worte zu lesen.
Wobei ich ja weiss das uns ein besonderes Band uns verbindet.
Ich lese auch dich gerne Eve du bist auch auf einem guten Weg der Hoffnung und des Lichts.
Dafür wünsche ich dir alles gute ...
Ich denke Cita muss sich jetzt auf sich konzentrieren und sich wichtig nehmen.
Alles andere zeigt die Zeit.
glg Alpha

#13 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 24.10.2013 23:30

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Dankeschön liebe Alpha! :)
Ich hoffe, der Weg bleibt länger so gut und voller Hoffnung und Licht!
Das ist klar, jeder muss mal auf sich selbst schauen und sich selbst wichtig nehmen, sonst würde man kaputt gehen, wenn man nur auf andere schaut und versucht zu helfen, obwohl man selbst mehr Hilfe nötig hätte...

#14 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Cita 25.10.2013 09:15

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<3
Ich bin froh, gerade nochmal hier reingeschaut zu haben und eure Worte zu lesen... gleich gehe ich los zu der Trauerfeier von Markus, da geben mir eure Worte gerade echt Kraft und Halt...
Danke...
Ich bin einfach froh da heute nicht alleine zu sein, also Leute, Freunde zu haben, die auch da sind, mit denen ich reden kann und den Schmerz teilen kann... Es ist anders als beim Jürgen, da hatte ich niemanden! Und anders als bei meinem Opa, da war alles voll, die halbe Welt kam wohl zu seiner Beerdigung, aber außer meinen Verwandten kannte ich eh niemanden... Und auch die waren mir völlig fremd. Tatsächlich war ich nur froh, dass meine beiden kleinen Geschwister dort waren... Und Gefühle wurden dort nicht allzu offen gezeigt, meine eine Tante und ich waren die einzigen, die geheult haben und ich kam mir dabei in der Gesellschaft auch echt bescheuert bei vor...
Aber ich weiß, dass es heute OK ist. Dass es egal ist, was mit mir passiert, ob ich die ganze Zeit heule, total in mich gekehrt bin oder völlig überdrehe, weil ich es anders nicht ertragen kann. Ich weiß, dass es OK ist! Dass die anderen da sind, es verstehen und akzeptieren und ich nicht alleine bin und ein Teil der Gruppe bin und sie alle Gefühle zeigen können und es sogar gut finden, wenn man weint...

Im Moment kann ich mich ganz gut um mich kümmern und selbst, wenn ich es mal nicht mehr richtig kann, schaffe ich es zur Zeit mir dann auch Hilfe zu holen und nicht alleine zu sein...
Und ich helfe mir selber auch, wenn ich anderen helfe, weil es mir gut tut und ich das Gefühl habe nicht umsonst da zu sein und dass es überhaupt einen Sinn hat, dass ich da bin...
Und ich gebe gerne etwas von dem weiter, was ich in den letzten Jahren gelernt und verstanden habe!

Muss jetzt los...
Hab euch lieb <3

#15 RE: Wie ich zum Glauben kam! von Eve 25.10.2013 14:43

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Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die Trauerfeier!
Und wenn Gefühle kommen, lass sie einfach raus, denn es ist wahr: Es ist OK, Gefühle zu zeigen, egal wie!!

Mir geht es gerade nicht so gut.
Ich habe erfahren, dass mein Firmpate dringend ein Spenderherz braucht, aber man keines findet! :'(
Ich wünschte mir, ich könnte weinen, weil ich so traurig bin, aber ich kann es nicht!
Ich wünschte mir auch, ich könnte ins Heim zurück, dann könnte ich mit Marion, meiner Lieblingsbetreuerin darüber reden und auch über andere Dinge!!

Bis bald, Lg, Eve

Habe jetzt FERIEN!!!!! :)))) 1 Woche lang!!!
Also: eine Wochen Zeit nur für euch! :) <3 <3

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